Solidarität mit den von sexualisierter Gewalt betroffenen Genoss:innen in Thüringen!

In den vergangenen zwei Jahren wurden in der radikalen Linken in Thüringen immer wieder Vorfälle sexueller Übergriffe und Gewalt bekannt. Betroffen davon sind Genoss:innen in Strukturen in ganz Thüringen. Im folgenden Statement wollen wir als Thüringer Antifa-Gruppen nicht nur unsere Solidarität mit den betroffenen Genoss:innen ausdrücken, sondern auch deutlich machen, dass es sich um ein strukturelles Problem handelt: Sexistische Strukturen, aus denen heraus die Täter handeln.

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Knockout 51 (Eisenach): Eine militante Kleingruppe in den Netzwerken von NPD, Jungsturm Erfurt und Kampf der Nibelungen

Vor einem guten Jahr erschien eine erste lange Recherche zu den jüngeren Eisenacher Nazistrukturen um den „Nationalen Aufbau“ und „Knockout 51“. Seitdem waren die aktionsorientierten Nazis um Leon Ringl und Kevin Noeske sehr aktiv: Sie rekrutierten Jugendliche, nahmen an allen größeren Corona-Demos teil und griffen dort Polizist*innen an, beteiligten sich am „Kampf der Nibelungen“ und organisierten sich in der Erfurter Neonazi-Hooligangruppe „Jungsturm“. Grund genug, das Augenmerk erneut auf „Knockout 51“, ihre Nachwuchsarbeit und ihre weit reichenden Netzwerke zu legen.

Ein Beitrag von ‚We are watching you 51‘

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Lirabelle: Rassismus ist nicht neutral

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In der aktuellen Lirabelle vom Winter 2020/21 berichtet die Antifa Suhl/ Zella-Mehlis über einen rassistischen Übergriff, der sich in der Nacht vom 29. auf den 30. August 2020 in einem Linienbus in Suhl Nord zugetragen hat und beurteilt die Berichterstattung der Lokalpresse sowie das Vorgehen der Polizei. Hier geht’s zum Artikel.

Von: Antifa Suhl/Zella-Mehlis

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Arnstadt: Protest gegen AfD-Kundgebung

Am 6. Juli 2020 demonstrierte die AfD mit der Parteiprominenz Höcke und Brandner in Arnstadt. Gegen die Kundgebung, welche sich vor allem gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie richtete, protestierten knapp 100 Antifaschisten. Auch der nachweislich in der Neonaziszene aktive Markus Klimpel von der AfD war anwesend.

Von: Antifa Arnstadt/Ilmenau

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Suhl: Splitterpartei „Der III.Weg“ wird zur Lachnummer

Nicht nur die AfD besuchte Suhl am 27. Juni 2020 (LINK), sondern auch die Nazipartei „Der III. Weg“ war mit einem Infostand in der Suhler Innenstadt vertreten. Knapp zwei Dutzend Antifaschist*innen versammelten sich um den Infostand und brachten die drei angereisten Nazis ordentlich aus dem Konzept.

Von: Antifa Suhl/Zella-Mehlis

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Suhl: AfD Bundesklausurtagung im City-Hotel Suhl – NPDler als Ordner

Am Freitag, den 26. und Samstag, den 27. Juni, traf sich die Bundes-AfD in Suhl. Bei ihrer Tagung ging es vor allem um den Machtkampf in der Partei und den Fall Kalbitz. Die Tagung wurde spontan von Protesten begleitet. Ein bekannter Neonazi tauchte als Teil der Orga-Struktur auf.

Von: Antifa Suhl/Zella-Mehlis

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Suhl: Nachbetrachtung des Vortrags zu „Asozialität – Geschichte und Aktualität eines Stigmas“

KPKühnIn der aktuellen Ausgabe der linksradikalen Zeitschrift Lirabelle findet sich eine Nachbetrachtung des zum Ende des letzten Jahres stattfgefundenen Vortrags zu „Asozialität – Geschichte und Aktualität eines Stigmas“ in Suhl, in der auch der Nazimord an Klaus-Peter Kühn theoretisch eingeordnet wird. Wir dokumentieren den Artikel. „Suhl: Nachbetrachtung des Vortrags zu „Asozialität – Geschichte und Aktualität eines Stigmas““ weiterlesen

Leon Ringl alias Antidemokrat — Fan der Terrorgruppe “Atomwaffendivision” – Outing zu seinen Strukturen “Nationaler Aufbau Eisenach” und “Knockout 51”

Wir veröffentlichen einen Beitrag von ‚We are watching you 51‘ zu den Nazistrukturen in Eisenach.

Von: We are watching you 51

Florian Fischer und Leon Ringl beim “Schild und Schwert” in Ostritz am 2.11.2018Florian Fischer und Leon Ringl beim “Schild und Schwert” in Ostritz am 2.11.2018 In den vergangenen Wochen wurde ein Leak des Neonazi-Forums “Ironmarch” veröffentlicht. Darin finden sich alle auf der Plattform verfassten Posts und privaten Nachrichten der User. Leon Ringl registrierte sich am 26. April 2017 in dem Forum, nachdem er von Aktivisten der “National Action” (NA) aus Großbritannien bei einem Aufmarsch am 1. Mai 2016 in Plauen von der Plattform gehört hatte.

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Arnstadt: Wer Olaf Kießling applaudiert, wär 33 mitmarschiert

Für den Wahlkreis Ilm-Kreis II konnte der AfD-Kandidat Olaf Kießling zu den vergangenen Landtagswahlen in Thüringen das Direktmandat einfahren. In der Stadt, in der 12 Jahre ein Protfaschist von Pro Arnstadt den Bürgermeister stellte, machten 2019 30,1% der Arnstädter ihr Kreuz bei der AfD. Wenn das auch nicht überrascht, scheiße ist es allemal. Das sehen nicht nur wir so. Am 11. November wurden vier Banner mit der Aufschrift „Wer Olaf Kießling applaudiert wär 33 mitmarschiert“ an zwei Brücken in Arnstadt aufgehangen – zwei an jeder Seite der Brücke am Südbahnhof, zwei am Hauptbahnhof.