Sonneberg / Kloster Veßra: Frenck scheitert vorerst mit Grundstückskauf

Ende letzten Jahres sorgte die Meldung für Aufsehen, Tommy Frenck habe ein weitere Grundstück direkt in Kloster Veßra erworben, gegenüber seiner aktuellen Immobilie. Das Grundstück wurde von der Deutschen Bahn veräußert, diese legte nun selbst Beschwerde ein, welcher das Amtsgericht Sonneberg statt gab. Vorerst konnte der Kauf damit abgewendet werden, sollte der Beschluss rechtskräftig werden.

Laut Presseinformationen soll das Gelände rund 3000 Quadratmeter umfassen und wäre somit eine gute Möglichkeit für Frenck und seine Anhängerschaft Rechtsrockkonzerte und Festivals gegenüber seiner Immobilie zu veranstalten. Nachdem die Ersteigerung bekannt wurde, versuchte die Deutsche Bahn mittels Beschwerde den Kauf durch Frenck zu verhindern. Begründet wurde dies damit, dass die direkten Nachbarn nicht die Möglichkeit gehabt haben in die Ersteigerung eingebunden zu werden, womit die Bekanntmachungsfrist nicht eingehalten wurde. Das Amtsgericht Sonneberg sah dies als erwiesen an. Gegen den Beschluss können noch Rechtsmittel eingelegt werden.

Frenck bleibt sich bei der Öffentlichtkeitsarbeit treu, er bleibt der kleine Mann mit den wirren Wortmeldungen, bei dem die Shift-Taste klemmt. Er sehe sich in einer zweiten DDR, auch wenn ihn kaum jemand daran hindern würde, endlich die thüringisch-bayrische Grenze in Richtung Westen zu überqueren. Aber er kündigt an, bei einer weiteren Versteigerung teilzunehmen und das Grundstück dann zu erwerben. Ebenso kündigte er an auch an weitere Versteigerungen teilzunehmen, um das „Innenministerium zu beschäftigen“, aber das große Interesse liegt wohl am Grundstück in Kloster Veßra, auf das er beim Blick aus dem Fenster schaut.